IDP: Die unsichtbare Intelligenz zwischen Dokument und Prozess

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Warum Intelligent Document Processing dem Prozess folgt und nicht dem Dokument

Intelligent Document Processing (IDP) wird in vielen Organisationen noch immer
als fester Bestandteil des Dokumentenmanagements verstanden – häufig eng gekoppelt an Ablage, Akte oder Posteingang. Diese Sichtweise greift heute zu kurz.

Dokumente entfalten ihren fachlichen Wert nicht dort, wo sie gespeichert sind,
sondern dort, wo Prozesse Informationen benötigen, Entscheidungen treffen und Automatisierung greifen soll. Der Fokus muss darauf liegen, wie IDP in der Praxis eingesetzt wird, um Prozesse wirksam zu unterstützen und zu automatisieren. 

Im Webinar haben wir gezeigt: IDP ist keine DMS-Funktion. IDP ist Prozessintelligenz.

Im Mittelpunkt standen drei klar unterscheidbare Einsatzmuster von IDP, die in vielen Organisationen vermischt werden, obwohl sie unterschiedliche Ziele und Einsatzpunkte haben. Nach dem Webinar sind Sie in der Lage, Intelligent Document Processing klar von OCR und Capture-Lösungen abzugrenzen. Sie kennen die drei zentralen Einsatzmuster von IDP und können diese sicher unterscheiden.  
 
Darüber hinaus können Sie IDP gezielt entlang Ihrer bestehenden Prozesse einordnen und fundiert bewerten, an welchen Stellen Intelligent Document Processing echten Mehrwert schafft – und wo der Einsatz keinen zusätzlichen Nutzen bringt. 

Anna Müller
Anna MüllerLeiterin Business Process Automation
Besonders hilfreich war die klare Trennung der drei IDP-Einsatzmuster. Das hat mir geholfen, eigene Anwendungsfälle sauber einzuordnen und typische Fehlannahmen in laufenden Projekten zu erkennen.
Markus Schneider
Markus SchneiderHead of Digital Transformation
Endlich wird Intelligent Document Processing dort gedacht, wo es hingehört: im Prozess. Das Webinar hat sehr klar gezeigt, warum IDP mehr ist als OCR oder Posteingangsdigitalisierung – und wie man es sinnvoll in bestehende Abläufe integriert.
Ravi Kannan
Ravi KannanIT-Architekt für Workflow- und Automatisierungslösungen
Das Webinar hat deutlich gemacht, dass strukturierte Daten die Voraussetzung für echte Prozessautomatisierung sind. IDP als Prozessintelligenz zu verstehen, war für mich ein echter Perspektivwechsel.

Agenda

Dokumente blockieren Prozesse

Wo digitale Dokumente heute Automatisierung ausbremsen

Dokumente, Daten, Prozesse

Warum Prozesse strukturierte Informationen brauchen

IDP folgt dem Prozess – nicht dem Dokument

Einordnung von IDP jenseits von Posteingang und Ablage

3 Einsatzmuster von IDP

Eingangstrichter, Kontextuelle Auswertung, Prozessautomatisierung

Praxisblick aus Projekten

Geeignete Einstiegsfälle und typische Stolperstein

Für wen eignet sich das Webinar?

IT- und Digitalisierungsverantwortliche

Prozessmanagerinnen und Prozessmanager

Verantwortliche für Workflow/BPM und Fachprozesse

Organisationen aus Verwaltung, Finanzwesen und anderen regulierten Branchen

Unsere Referenten

brian kurbjuhn anzug rund

Brian Kurbjuhn

Director Enterprise Information Management

Brian Kurbjuhn leitet den Geschäftsbereich „Enterprise Information Management“ bei it-novum. Mit 15 Jahren Erfahrung im Umfeld Dokumentenmanagement, Prozessdigitalisierung und Prozessautomatisierung ist er ein ausgewiesener Experte für die Einführung maßgeschneiderter Enterprise-Lösungen. Gemeinsam mit seinem Team hat er zahlreiche erfolgreiche Implementierungen im Bereich Dokumentenmanagement, Prozessdigitalisierung und Prozessautomatisierung in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung durchgeführt. 

stefan mueller anzug rund

Stefan Müller

Head of Sales Enterprise Information Management

Stefan Müller ist Head of Sales für den Bereich Enterprise Information Management bei it-novum. Er begleitet Kunden, die Lösungen im Bereich Dokumentenmanagement, Prozessdigitalisierung und Prozessautomatisierung einführen wollen. 

Event Impressionen

FAQ zum Webinar (Häufig gestellte Fragen)

Dies ist grundsätzlich möglich. Ob und wie eine Klassifikation nach dem KDL-Standard umgesetzt wird, hängt von der eingesetzten Software sowie vom jeweiligen Anwendungsszenario ab. In der Praxis wird der Standard häufig projektspezifisch abgebildet und in bestehende Klassifikations- und Metadatenmodelle integriert.

it-novum verfolgt einen hybriden Ansatz. Wo es sinnvoll ist, setzen wir auf Standardsoftware, um Aufwände für Konfiguration und Implementierung auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen der größte fachliche Mehrwert entsteht. Gleichzeitig verfügen wir über umfangreiche Erfahrung mit individuellen Entwicklungen, wenn spezifische Anforderungen dies erfordern. Im Bereich der Standardlösungen arbeiten wir unter anderem eng mit der Firma Hyland zusammen und setzen deren IDP-Plattform in Projekten ein.

Der wesentliche Unterschied liegt im Ziel: Input Management fokussiert sich auf die Erfassung und Verteilung von Dokumenten („Was ist das für ein Dokument?“), während IDP auf das inhaltliche Verständnis abzielt („Welche Informationen braucht der Prozess?“). Während klassische Input-Management-Ansätze häufig stark regelbasiert arbeiten, nutzt IDP zusätzlich KI-Verfahren und Kontextinformationen, um Inhalte zu interpretieren und strukturierte Daten für die Prozessautomatisierung bereitzustellen.

KI-Komponenten wie Machine Learning und Large Language Models werden in IDP eingesetzt, um Inhalte zu klassifizieren, zu interpretieren und strukturierte Informationen aus schwach oder unstrukturierten Dokumenten zu gewinnen. Je nach Anwendungsfall kommen unterschiedliche Modelle und Verfahren zum Einsatz, etwa für Klassifikation, Extraktion, Validierung oder Kontextanalyse. Moderne IDP-Lösungen kombinieren diese KI-Verfahren mit Regeln und fachlicher Logik, um eine hohe Qualität und Nachvollziehbarkeit in Prozessen zu erreichen.

Weitere Veranstaltungen werden fortlaufend auf unserer Terminseite veröffentlicht. Spannende Insights finden Sie im Content Hub.

Über it-novum

it-novum, eine Tochtergesellschaft der Allgeier SE, ist eine führende Beratung für Business Open Source. Wir verwandeln Dokumente in Insights und Abläufe in effiziente Prozesse – mit Workflow-Automation und modernem Dokumentenmanagement für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft in der öffentlichen Verwaltung, im Finanzwesen und in der Industrie. 

Drei Open Source Workflow Engines im Vergleich

Welche Engine passt zu Ihrem Anwendungsfall: Activiti, Camunda, Flowable

Stehen Sie vor der Herausforderung, die richtige Technologie für Ihre Prozessautomatisierung zu wählen? Feature-Listen allein helfen hier selten weiter – entscheidend ist Ihr konkreter Anwendungsfall.

Im Webinar am 05. März 2026, 10:00 – 10:45 Uhr

präsentieren wir Ihnen ein praxisnahes Entscheidungsmodell, mit dem Sie:

  • Open-Source-Engines systematisch einordnen,
  • teure Fehlentscheidungen und Architekturfehler vermeiden
  • und die drei Technologien Activiti, Camunda und Flowable fundiert vergleichen können.