Live-Demo eines Kreditprozesses: Wie KI-Agenten, Richtlinien und menschliche Expertise intelligent zusammenspielen.
Bei einem Kreditantrag reicht es nicht, Dokumente nur zu erkennen und Daten auszulesen. Unterlagen können fehlen, Angaben voneinander abweichen oder einzelne Fälle eine fachliche Prüfung erfordern. Genau hier kommen klassische, fest definierte Workflows an Grenzen.
In diesem Webinar zeigen it-novum und Hyland, wie sich ein solcher Prozess mit spezialisierten KI-Agenten weiter automatisieren lässt.
In der Live-Demo sehen Sie, wie eingereichte Dokumente geprüft, fehlende Unterlagen erkannt und Informationen aus verschiedenen Quellen miteinander abgeglichen werden. Der Vorgang wird so vorbereitet, dass sich der Sachbearbeiter auf Auffälligkeiten und die eigentliche Entscheidung konzentrieren kann.
Dabei übernimmt nicht automatisch die KI jeden Schritt. Je nach Situation greift ein Agent, ein regelbasierter Workflow oder eine menschliche Prüfung.
Das erwartet Sie
- Einordnung: Was unterscheidet agentische Automatisierung von klassischen Workflows?
- Live-Demo eines Geschäftskreditprozesses
- Prüfung eingereichter Dokumente auf Qualität und Vollständigkeit
- Abgleich von Angaben und Einbeziehung bestehender Richtlinien
- Nachvollziehbare Hinweise für die weitere Bearbeitung
- Blick hinter die Kulissen: Agenten, Orchestrierung und menschliche Prüfung
Sie können Ihre Fragen direkt im Webinar stellen. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten im Anschluss die Aufzeichnung, die Präsentation und die Antworten aus dem Q&A.
Agenda
Warum fehlende Unterlagen, widersprüchliche Angaben und Ausnahmen weiterhin manuelle Arbeit verursachen.
Wie spezialisierte KI-Agenten mit Richtlinien, festen Prozessschritten und menschlicher Prüfung verbunden werden.
Sie sehen einen durchgängigen Kreditprozess mit zwei konkreten Einsatzfeldern für Agenten: bei der Prüfung des eingereichten Antrags und bei der inhaltlichen Prüfung durch den Underwriter.
Wie sich Agenten in bestehende Prozesse integrieren lassen und Antragsstrecken dadurch effizienter und effektiver werden.
Für wen ist das Webinar relevant?
Das Webinar richtet sich an Banken und Finanzdienstleister, die dokumentenintensive Abläufe weiter automatisieren und KI-Agenten in bestehende Prozesse integrieren möchten.
Besonders relevant ist es für:
- IT und Enterprise Architecture, wenn KI-Agenten in bestehende Content-, Prozess- und Fachsysteme eingebunden werden sollen
- Digitalisierung, Prozessmanagement und Automatisierung, wenn manuelle Prüfungen und Rückfragen reduziert werden sollen
- Kreditgeschäft, Marktfolge und Operations, wenn eingehende Anträge vollständiger und strukturierter vorbereitet werden sollen
Vorkenntnisse zu KI-Agenten sind nicht erforderlich.
Agentische Prozessautomatisierung im Kreditgeschäft: Agenten, Regeln und Menschen im Zusammenspiel
Agentische Automatisierung ergänzt klassische Workflows um spezialisierte KI-Agenten, die innerhalb definierter Leitplanken eigenständig Aufgaben übernehmen. Im Kreditprozess können Agenten beispielsweise Dokumente prüfen, fehlende Informationen erkennen und Angaben aus mehreren Unterlagen abgleichen. Je nach Anwendungsfall greifen Agenten, Regeln und menschliche Entscheidungen ineinander.
Stefan Müller
Head of Sales Enterprise Information Management, it-novum
Stefan Müller begleitet Unternehmen bei der Digitalisierung dokumentenintensiver Prozesse. Im Webinar ordnet Stefan Müller ein, welche Rolle KI-Agenten im Zusammenspiel mit bestehenden Workflows und Systemen übernehmen können.
Christopher Zauche
Senior Solution Engineer, Hyland
Christopher Zauche führt durch die Live-Demo und zeigt, wie spezialisierte Agenten Dokumente prüfen, Richtlinien einbeziehen und den Kreditprozess für die weitere Bearbeitung vorbereiten.
Häufige Fragen
Ja. Die Live-Demo zeigt den Ablauf von der Einreichung der Dokumente bis zur Vorbereitung der weiteren Kreditbearbeitung.
Die Demo zeigt ein realitätsnahes Szenario aus der Bearbeitung eines Geschäftskredits. Es handelt sich nicht um einen produktiven Prozess eines konkreten Kunden.
Grundsätzlich können Agenten auf Basis definierter Scores, Regeln und Leitplanken auch Entscheidungen automatisiert vorbereiten oder auslösen. In der gezeigten Demo prüfen sie Dokumente, gleichen Informationen ab und unterstützen die weitere Bearbeitung; individuelle fachliche Beurteilungen verbleiben beim Menschen.
Ja. Angemeldete Teilnehmer erhalten anschließend die Aufzeichnung, die Folien und die Antworten aus dem Q&A.
Die konkrete technische Ausgestaltung hängt vom gewählten Betriebsmodell und der jeweiligen Systemkonfiguration ab. Hyland stellt seine Content Innovation Cloud über die AWS-Region Frankfurt bereit. Damit können europäische Kunden die Plattform unter Berücksichtigung regionaler Anforderungen an die Datenresidenz einsetzen. Dies umfasst grundsätzlich auch die KI-basierten Funktionen der Plattform.
Für einen konkreten Anwendungsfall muss im Rahmen der Lösungsarchitektur geprüft und verbindlich festgelegt werden:
- wo Dokumente, Metadaten und Agentenzustände verarbeitet und gespeichert werden,
- welche Sprachmodelle zum Einsatz kommen,
- in welcher Region die LLM-Inferenz erfolgt,
- ob Daten an externe Modellanbieter übermittelt werden,
- welche Daten protokolliert oder temporär gespeichert werden,
- welche Lösch-, Aufbewahrungs- und Zugriffskonzepte gelten.
Gerade bei personenbezogenen Bankdaten sollte diese Prüfung gemeinsam mit Informationssicherheit, Datenschutz, Compliance und den jeweiligen Plattformverantwortlichen erfolgen. Die EU Data Residency der Plattform allein ersetzt daher nicht die technische und datenschutzrechtliche Bewertung des konkreten Einsatzszenarios.
Für den Betrieb von KI-Agenten sind Governance-, Monitoring- und Kontrollmechanismen vorgesehen. Dazu gehören Funktionen für das Lifecycle Management von Agenten sowie Control-Tower-Funktionen für Kontrolle, Beobachtbarkeit und operative Überwachung. Agenten können dadurch über ihren Lebenszyklus hinweg getestet, versioniert, bereitgestellt, überwacht und weiterentwickelt werden.
Darüber hinaus lassen sich Leitplanken für die Bearbeitung definieren. Abhängig von Sensitivität, Risiko und Ergebnissicherheit kann festgelegt werden, ob:
- ein Schritt vollständig automatisiert ausgeführt wird,
- das Ergebnis durch einen Menschen bestätigt werden muss,
- ein Vorgang bei Auffälligkeiten zur manuellen Bearbeitung ausgesteuert wird,
- oder eine fachliche Entscheidung vollständig beim zuständigen Mitarbeitenden verbleibt.
In der gezeigten Demo wurden automatische Prüfungen und menschliche Freigaben bewusst miteinander kombiniert. Die Agenten haben Dokumente und Informationen geprüft, Auffälligkeiten kenntlich gemacht und Begründungen für die weitere Bearbeitung bereitgestellt. Die abschließende fachliche Bewertung des Kreditantrags verblieb beim Kreditsachbearbeiter.
Nein. KI-Agenten können bestehende Anwendungen, Dokumentenmanagementsysteme und Workflow-Lösungen grundsätzlich ergänzen. Sie übernehmen beispielsweise die Prüfung eingehender Dokumente, gleichen Informationen ab oder bereiten Entscheidungen vor. Der vorhandene Workflow kann weiterhin die fest definierten Prozessschritte, Zuständigkeiten und Freigaben steuern.
Wie die Integration konkret umgesetzt wird, hängt von der bestehenden Systemlandschaft, den verfügbaren Schnittstellen und dem jeweiligen Anwendungsfall ab. Deshalb sollte zunächst geprüft werden, an welchen Stellen im aktuellen Prozess Agenten einen zusätzlichen Nutzen bieten und wie sich die benötigten Informationen sicher bereitstellen lassen.
Eine vollständige Ablösung bestehender Systeme ist dafür in der Regel nicht erforderlich. Vielmehr geht es darum, bestehende Prozesse gezielt um agentische Funktionen zu erweitern und die jeweiligen Stärken von Workflows, Regeln, KI-Agenten und menschlicher Expertise miteinander zu verbinden.
Richtlinien und fachliche Vorgaben müssen über den gesamten Lebenszyklus eines Agenten gepflegt werden. Ändern sich beispielsweise erforderliche Unterlagen, Prüfkriterien oder Freigabegrenzen, müssen diese Änderungen kontrolliert in die Konfiguration des Agenten übernommen werden.
Vor dem produktiven Einsatz sollte die angepasste Version mit geeigneten Testfällen geprüft werden. Dazu gehören sowohl typische Vorgänge als auch Ausnahmen und Grenzfälle. Versionierung, definierte Freigabeprozesse und Monitoring helfen dabei, Änderungen nachvollziehbar zu dokumentieren und ihre Auswirkungen auf die Ergebnisse zu kontrollieren.
Die fachliche Verantwortung für die zugrunde liegenden Regeln und Richtlinien verbleibt beim Unternehmen. Daher sollten auch die Zuständigkeiten für Pflege, Prüfung und Freigabe eindeutig definiert sein.
Über it-novum
it-novum, eine Tochtergesellschaft der Allgeier SE, ist eine führende Beratung für Business Open Source. Wir verwandeln Dokumente in Insights und Abläufe in effiziente Prozesse – mit Workflow-Automation und modernem Dokumentenmanagement für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft in der öffentlichen Verwaltung, im Finanzwesen und in der Industrie.
Über Hyland
Hyland ist ein führender Anbieter von intelligenten Content-Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, Inhalte effizient zu erfassen, zu verwalten und Prozesse zu automatisieren. Mit über 30 Jahren Erfahrung und mehr als 14.000 aktiven Kunden weltweit bietet Hyland cloudbasierte Plattformen, die nahtlos in bestehende Systeme integriert werden können, um Effizienz zu steigern und eine reibungslose Zusammenarbeit zu fördern.




